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Es werden Posts vom Dezember, 2013 angezeigt.

Politische Korrektheit - die moderne Form der Bigotterie

"Die Geschichte des Rassismus wird fortgesetzt, wenn man weiße Schauspieler schwarz schminkt". Zugespitzt in diesem Vorwurf offenbart sich die Bigotterie von politisch Korrekten, die andere kulturelle und soziale Zusammenhänge in ein beliebiges anderes Umfeld projizieren, um anderen zuerst ein Fehlverhalten zu unterstellen und sich dann selbst zu erhöhen. Opfer solcher bigotten Attacken sind Prominente - vorzugsweise deshalb, weil die Attackierenden sich dann noch besser fühlen, denn sie stehen moralisch höher als diese. So erging es Dieter Hallervorden, der das kleine Berliner Schlossparktheater 2008 übernommen hatte und für den 7. Januar 2012 die Premiere von Herb Gardners Broadway-Hit «Ich bin nicht Rappaport» (1984) ansetzte. Die Hauptfiguren sind ein Jude und ein Afroamerikaner. Letzterer wurde mit einem Weissen besetzt, mit Joachim Bliese; den Juden spielte Hallervorden selbst. Bereits vor der Premiere kam es zu einem Shitstorm: "Da muss man aufstehen und Wider...

Gauck fehlt Mandelas Vergebungsbereitschaft

Bundespräsident Joachim Gauck schriebt in seinem Statement zum Tod von Nelson Mandela : Unvergessen auch seine Rolle im Versöhnungsprozess: Trotz der demütigenden Erfahrung von 27 Jahren Haft auf Robben Island fand er den Mut und die Kraft, nicht den Weg des Hasses zu gehen. Die Wahrheits- und Versöhnungskommission, die er vorschlug, erinnerte die Menschen daran, dass nicht Rache, sondern Wahrheit, Recht und Vergebungsbereitschaft inneren Frieden befördern und Zukunft eröffnen. Quelle Wenn er auch nur ein bisschen davon nachleben würde, dann würde er sich nicht weiterhin als #Kaltkrieger gerieren uns z.B. nicht die olympischen Winterspiele in Sotschi boykottieren. Quelle