Bigotterie der Lügenpresse
Den Bigotten ist oft gar nicht bewusst, dass sie bigott sind. Mit einer unerschütterlichen Selbstgewissheit äußern sie Dinge, die für andere längst als Lügen erkannt sind, aber meinen durch das Aufrufen von (falsch) konditionierten Begriffen, schneller mit der Überbringung ihrer Botschaft fertig zu sein.
Ein Beispiel ist der Beitrag von Susanne Gaschke, die in dem Artikel "Alles Tröglitz oder was" die Botschaft zu vermitteln sucht, natürlich habe man auch in Hamburg dort Probleme, wo man Asylanten unterbringen will, aber das trage man demokratisch (?!) vor Gericht aus und nicht (undemokratisch?) mit Pegida-Aufmärschen oder "unfassbaren Äußerungen wie im brandenburgischen Kittlitz". Die Autorin lädt ihren Text hier so auf, dass dann wunderbar das Zitat dazu passt, welches der selbstherrliche hamburg-harvestehudische Beziksamtsleiter Torsten Sevecke (SPD) von sich gibt: "Mir ist es allemal lieber, wenn Interessenskonflikte über die Herren Anwälte ausgetragen werden, als durch Hauen, Pöbeln und Reifenaufstechen."
Pegida-Spaziergängern und ängstlichen wendischen Dorfbewohnern werden so Gewalttaten untergehoben, mit denen sie nichts zu tun haben. Selbst das Dach von Tröglitz, das mutmaßlich ein Anwohner selbst angefackelt hat, wird für die eigene Wahrheit verwurstet, solange sie noch dem guten Zweck dient.
Ich glaube nicht einmal, dass die Autorin den Leser hinter die Fichte führen will. Sie hat aber wohl nichts anderes gelernt, als dass die sie umgebende Welt die beste aller möglichen ist. Und so reimt sie sich und uns ihre Wirklichkeit zusammen. Die Bösen und die Dummen fristen ihr Leben in Dunkeldeutschland, in dem Urwald aus dem wir sie befreithaben, sind roh, gewalttätig und geben nur Grunzlaute von sich. Was will man da erwarten.
Ein Beispiel ist der Beitrag von Susanne Gaschke, die in dem Artikel "Alles Tröglitz oder was" die Botschaft zu vermitteln sucht, natürlich habe man auch in Hamburg dort Probleme, wo man Asylanten unterbringen will, aber das trage man demokratisch (?!) vor Gericht aus und nicht (undemokratisch?) mit Pegida-Aufmärschen oder "unfassbaren Äußerungen wie im brandenburgischen Kittlitz". Die Autorin lädt ihren Text hier so auf, dass dann wunderbar das Zitat dazu passt, welches der selbstherrliche hamburg-harvestehudische Beziksamtsleiter Torsten Sevecke (SPD) von sich gibt: "Mir ist es allemal lieber, wenn Interessenskonflikte über die Herren Anwälte ausgetragen werden, als durch Hauen, Pöbeln und Reifenaufstechen."
Pegida-Spaziergängern und ängstlichen wendischen Dorfbewohnern werden so Gewalttaten untergehoben, mit denen sie nichts zu tun haben. Selbst das Dach von Tröglitz, das mutmaßlich ein Anwohner selbst angefackelt hat, wird für die eigene Wahrheit verwurstet, solange sie noch dem guten Zweck dient.
Ich glaube nicht einmal, dass die Autorin den Leser hinter die Fichte führen will. Sie hat aber wohl nichts anderes gelernt, als dass die sie umgebende Welt die beste aller möglichen ist. Und so reimt sie sich und uns ihre Wirklichkeit zusammen. Die Bösen und die Dummen fristen ihr Leben in Dunkeldeutschland, in dem Urwald aus dem wir sie befreithaben, sind roh, gewalttätig und geben nur Grunzlaute von sich. Was will man da erwarten.

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