Der kriminelle Alfred Koch stilisiert sich zum Putin-Gegner

BFür unsere bigotten Leitmedien gilt Putin = böse und folglich gegen Putin = gut.
Diese für bigotte Journalisten typische Denkverweigerung macht sich seit dem Tod von Boris Nemzow ein hierzulande ziemlich unbekannter bayerischer Mitbürger zunutze. Halt. Mitbürger ist Alfred Koch ja nicht. Da es der Russe mit deutschen Wurzeln in den letzten zehn Jahren nicht geschafft hat, halbwegs deutsch zu lernen, klappte es bisher auch mit der Einbürgerung nicht. Die bayrischen Beamten sind da unbestechlich. Nun wird es halt mit politischem Asyl versucht.
Ein gemeinsames Foto mit Nemzow reichte, um bei den Leitmedien ins Spiel zu kommen. Im März tauchte er beim Polittalk bei Jauch auf und meldete sich freiwillig als nächstes Putin-Opfer.
Bei der Frage, warum er Opfer Putins sein soll, wurde er von Jauch in die Enge getrieben und mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert. Deshalb kam es nach der Sendung zu einem Eklat.
Die Frage von Jauch war nicht unberechtigt, aber es fand sich kein investigativer Journalist, der da mal dran blieb.
So konnte Wirtschaftsflüchtling Koch weiter an seiner Legende basteln und sich im Interview mit dem Focus als "im Asyl befindlich" bezeichnen lassen. Ein einziger Anruf bei der Ausländerbehörde in Rosenheim genügt, um zu erfahren,  dass das nicht stimmt.
Wer ist also dieser Alfred Reingoldowitsch Koch, der solche Angst vor Putin hat - und warum ist diese Angst begründet?
Sie ist nicht etwa damit zu begründen,  dass er wie Nemzow "Bestechungsskandale und Verfassungsbrüche des Kremls" aufdeckte" - sondern weil er um sein unrechtmäßig erworbenes Vermögen fürchtet, das er in Deutschland sauber gewaschen hat.
Einen Teil des Skandals hatte vor 10 Jahren schon der Spiegel aufgedeckt und 2002 nachgelegt. Die maßgebliche Straftat des Alfred Koch ist mit dem Fonds Montes Auri verbunden - ein "Kapital" - Verbrechen am russischen Volk. Über diesen Fonds haben er und seinesgleichen via Zypern russisches Volksvermögen "privatisiert". Das war alles sehr gut recherchiert, wurde aber nie strafrechtlich verfolgt. Warum nicht? Im besten Fall lesen die Beamten in Rosenheim einfach den Spiegel nicht oder der Name Alfred Koch ist zu häufig, als dass da ein Zusammenhang zu der vor 15Jahren mal genannten Person auffiele. Oder man schaut bewusst weg, weil jeder Investor willkommen ist,  egal woher er sein Geld hat. Der Bayerische Rundfunk hält ihm inzwischen auch das Mikro hin und macht noch Werbung für sein krudes Buch "Eine Kiste Wodka".
Die via Zypern gewaschenen Rubel sind inzwischen in deutschen Immobilien gut angelegt - oder eher schlecht. Mieter des Kochschen Firmengeflechts jedenfalls sind nicht glücklich, nur zu zahlen ohne Gegenleistungen zu erhalten. Dass Eigentum verpflichtet, weiß Alfred Koch anscheinend nicht, denn das Grundgesetz gibt es wohl nicht auf russisch. Für ihn gilt nur Maximalprofit.
Das reicht schon, um sich zu den Guten,  den Putin-Gegnern, zählen zu dürfen.

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