Die Bigotterie des Impfens

Mein Kommentar zu:
Ich möchte vorausschicken, dass ich kein fundamentaler Impfgegner bin. Ich bin überzeugt, dass wir es nicht zuletzt Impfungen zu verdanken haben, dass Pocken, Polio, Diphterie und Masern ausgerottet sind. Aber deswegen jeglicher Impfung zu vertrauen und an die guten Absichten derer, die sie entwickeln, ist eben auch bigott. Wissenschaftsgläubigkeit ist das Gegenteil von Wissen und aus Gläubigkeit Impfungen voranzutreiben ist Fanatismus. Deshalb bin ich offen für Kritik an Impfungen und bereit, darüber zu diskutieren, um mehr zu erfahren. Im Fall der Coronaschutzimpfung muss ich feststellen, dass sie sehr viel mit Wissenschaftsgläubigkeit, aber viel zu wenig mit Wissen zu tun hat.

Foto: Angelo Esslinger (Pixabay)






Foto: Symbolfoto: Angelo Esslinger (Pixabay)

Notzulassung: Gefahr im Verzug oder Fahren im Nebel?

Ob eine Impfung gegen das Corona-Virus sinnvoll ist oder nicht, wissen wir nicht, denn nach einem Jahr Corona-Krise haben wir immer noch erschreckend wenig valide Daten über die Verbreitung des Virus, wie inzwischen von immer mehr Gerichten festgestellt wird. (Amtsgericht Ludwigsburg, 7 OWi 170 Js 112950/20, Verwaltungsgericht Wien vgw-103/048/3227/2021-2, Amtsgericht Weimar Az. 9 F 148/21).

Das Virus scheint die Eigenschaft zu haben, längere Zeit unbemerkt zu bleiben ehe sich Symptome zeigen oder in den extrem meisten Fällen sogar völlig symptomlos zu verlaufen. Genügend valide Daten fehlen leider, obwohl 1 Jahr Zeit war sie zu beschaffen. Deshalb hat sich das Virus vermutlich (zu 80% unerkannt, wie eine Studie aus Tirschenreuth u.a. belegt) seit dem letzten Frühjahr extrem ausgebreitet. Im Körper vieler symptomloser Menschen sind die Ergebnisse ihrer zum Teil lange zurückliegenden Immunabwehr immer noch nachzuweisen: durch den PCR-Test. Was der PCR-Test sehr gut kann: Moleküle finden, die MÖGLICHERWEISE vom Coronavirus stammen. Was der PCR-Test NICHT kann: nachweisen, dass das Molekül von einem aktiven Coronavirus stammt. Da jeder positive PCR-Test fälschlich als Neuinfektion oder Neuerkrankung gezählt und von den alten Fällen nicht unterschieden wird, können (den Schluss lässt Tirschenreuth u.a. zu) die 2. und 3. Welle einfach nur Testwellen sein, die ein vergangenes (undramatisches, weil unbemerktes) Infektionsgeschehen widerspiegeln.

Statt sich Klarheit über das tatsächliche Infektionsgeschehen zu verschaffen (so, wie es viel andere Länder machen, indem sie nur die wirklich Erkrankten zählen) kam die politische Klasse nun auf die – Entschuldigung! – dumme Idee, um Teile der Bevölkerung, für die das Virus eine Gefahr darstellt, zu schützen, andere Teile der Bevölkerung durch nicht valide Impfungen zu gefährden.

Wenn man zu der Überzeugung gelangt, dass aufgrund des Infektionsgeschehens Gefahr im Verzug ist, dann mag das eine gebotene und richtige Strategie sein, aber nur dann, wenn man vorher seine Hausaufgaben gemacht und sich Klarheit über das tatsächliche Infektionsgeschehen verschafft hat. Unsere Regierung kennt die wirkliche Gefährdungslage – mag sie nun riesig und winzig sein – nicht, weil sie sich nur auf eine als „Inzidenz“ verbrämte Zählrate von positiven Tests stützt, statt dich wenigstens auf die Zählrate von tatsächlich Kranken zu stützen, wie es die WHO fordert und wie es all jene Länder praktizieren, die niedrige Inzidenzen melden. Damit wäre nämlich zuallererst ausgeschlossen, dass „alte“ symptomlos verlaufene Infektionen als neue Fälle erfasst werden und das Bild verzerren. Vielleicht impfen wir ja ohne Grund, wenn die gigantische Zahl der symptomlosen Altfälle nur beweist, dass das Virus harmlos ist.

Risiko nur 0,002% - warum dann so viel Widerstand?

Inzwischen gibt es erste Erkenntnisse über die Risiken der Impfstoffe. Das US-Frühwarnsystem VAERS meldet nach über 100 Millionen Impfungen aktuell (Stand 16.04.2021) 2342 Todesfälle im Zusammenhang mit der Impfung. Das sind 0,002%. Von den 7,7 Milliarden Menschen auf der Erde sind 3 Millionen an Corona verstorben. Das sind 0,037%. Das 16fache. Wenn man diesen Apfel-Birnen-Vergleich so nehmen will, sterben also 16 mal mehr Menschen an Corona als an der Impfung. Also das rechtfertigt doch das Impfrisiko? Hey, wir reden davon, dass zwei von 100.000 an Corona sterben, darunter, so bedauerlich jeder Einzelfall ist, 50% älter als 75 und darunter nur 1% sicher ohne Vorerkrankungen. Dafür setzen wir andere Leben aufs Spiel? Was ist das für eine Moral?

Pfeif drauf, um der Strategie „Testen – Impfen – Öffnen“ und damit der Regierung einen Gefallen zu tun – aka: wieder zum normalen Leben zurückkehren zu dürfen, lasse ich mich bei dem geringen Risiko eben impfen! – Es darf hoffentlich jeder selbst entscheiden, ob er Langzeitrisiken (man wird sie in ein, zwei oder zehn Jahren kennen) um diesen „geringen“ Preis zu ignorieren bereit ist.

„Wenn ich dran wäre würde ich mich – nach Rücksprache mit meinem Hausarzt – impfen lassen,“ sagte Jens Spahn jüngst auf der Bundespressekonferenz auf die Frage hin, warum er denn nicht mit gutem Beispiel vorangeht.

Seine Einlassung „nach Rücksprache mit meinem Hausarzt“ könnte man fast überhören bei nur 0,23% Risiko,doch mit gutem Beispiel NICHT vorangehen wollten bei der letzten Umfrage laut „Ärzte-Zeitung“ auch 19% der Ärzte und etwa die Hälfte des Pflegepersonals. In Niedersachsen erschienen laut NDR 400 von 600 Ärzten und medizinischem Personal nicht zur Wahrnehmung eines Impftermins.

Neben der „Ausrede terminliche Gründe“ haben wir hier mal Begründungen von Medizinern gesammelt, die nicht mit der Mehrheitsmeinung konform gehen.

  • Bereits infiziert gewesen, es ist unklar, ob die damit verbundene Immunisierung besser oder schlechter ist als die durch Impfung, da es für beides keine Landzeitdaten gibt
  • Da ich zu keiner Risikogruppe gehöre, würde ich eine Infektion leicht überstehen und kann Risikogruppen den Vortritt lassen
  • Durch den Wissenszuwachs im Umgang mit Corona verlaufen immer weniger schwere Fälle tödlich. Fehlbehandlungen und Folgeschäden z.B. durch Beatmung bzw. Intubation werden seltener. Ob das Risiko eines Schweren Verlaufs oder das Risiko von Impfschäden überwiegen – darüber gibt es keine Daten
  • Verkürzte Zulassung der Impfstoffe – Ethikkommission genehmigte Impfstoffe mit z.T. über 15 Auflagen – bisher wurden Impfstoffe mit so vielen Defiziten immer abgelehnt!
  • Studien zur Sicherheitspharmakologie, zur Schädigung des Erbguts und zu Krebsrisiken die gemäß der WHO-Impfstoffrichtlinie von 2005 verpflichtend sind, wurden bei Coronaimpfstoffen nicht durchgeführt. Pharmakonzerne wurden aber auch schon bei der Schweinegrippe von Haftung freigestellt. Zahlreiche Narkolepsie-Opfer waren der Preis.
  • Im Vergleich zu den bereits durchgeführten Millionen von Covid-Impfungen sind die gemeldeten Zahlen über Nebenwirkungen gering. Daten aus den Meldesystemen in den USA ( VAERS ), der EU ( EUDRA ) und UK ( MHRA ) zeigen, dass Covid-Impfungen bereits mit etwa 5000 Todesfällen und mehreren Tausend Nebenwirkungen, einschließlich anaphylaktischer Schocks, in Verbindung gebracht wurden, aber auch vorübergehende Gesichtslähmung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und in einigen Fällen Fehlgeburten. Außerdem gibt es situationsbedingt keine Erfahrungen mit Langzeit-Folgeschäden.
  • Bis Mitte März wurden in Deutschland über 19.194 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung mit den mRNA-Impfstoffen Comirnaty (BioNTech), Moderna und dem Vektor-Impfstoff von AstraZeneca gemeldet. Das waren zum Zeitpunkt 0,22%. Zu mutmaßlich HÖHEREN RISIKEN z.B. bei Älteren gibt es nicht genügend Daten.  (Das Risiko im Falle einer Infektion an Corona zu versterben liegt laut WHO bei 0,2%, schwankt jedoch nach Altersgruppen)
  • Studien zur Immunisierung mit den Spike Proteinen bei Sars-CoV und MERS (die Sars-CoV-2 sehr ähnlich sind) zeigten schwere Formen von Autoimmunerkrankungen nach der Exposition mit dem Virus.
  • Dass Mutationen virulenter oder tödlicher sein könnten, ist bisher kaum erwiesen, es gibt aber eindeutige Hinweise darauf, dass einige der aktuellen Impfstoffe weniger Schutz gegen einige der neuen Varianten bieten.
  • Betr. Biontech-Pfitzer und Moderna: Es wurden noch nie mRNA-Impfstoffe zugelassen. Trotz Impfung mit Biontech-Pfizer bleibt man weiter ansteckend. Da stellt sich die Frage nach dem Nutzen-Risiko-Verhältnis, wenn medizinisches Personal weiter Schutzmasken bzw. Schutzkleidung tragen muss um Patienten nicht zu gefährden

Ü80 impfen?

Sich in diesem Alter impfen zu lassen - dafür gibt es gute Gründe. Die Corona-Sterblichkeit ist unter Pflegebedürftigen fünfzigmal höher als im Durchschnitt. Wie es aber mit den Impfrisiken in dieser Altersgruppe aussieht, ist zeitlich bedingt kaum erforscht. Überwiegend waren die Testgruppen jünger oder – wie erste Studien zeigen – die Impfstoffe wirken schlechter. Letzteres weiß man schon z.B. von Grippeimpfstoffen. In mehreren Altenheimen, u.a. in Gröditz, wurden Insassen trotz Impfung positiv getestet. Eine erste Studie belegt, dass etwa ein Drittel aller Ü80 nach der Impfung keine wirksamen Antikörper entwickelt. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen war 77,8 Jahre. Knapp die Hälfte der Verstorbenen erkrankte innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung, so dass ein Zusammenhang sehr wahrscheinlich ist.

Bei Schwangerschaft impfen?

In der vorgenannten US-Studie wurde darauf hingewiesen, dass KEINER der zugelassenen Impfstoffe vor der Zulassung an Schwangeren getestet wurde. 180 Schwangere berichteten über Nebenwirkungen und 56 Berichte gab es über Früh- und Fehlgeburten. Pfizer gab im Februar bekannt, dass COVID-Impfstoffstudien für schwangere Frauen beginnen, aber sie erwarten nicht, dass die Studien bis Januar 2023 abgeschlossen sein werden.

Kinder impfen?

In Deutschland sind bisher nur 22 Kinder im Zusammenhang mit Corona schwer erkrankt und bisher wurde nur 1 Todesfall gemeldet. Die Sterblichkeit liegt bei 0,0018%. Es ist eine relativ simple ethische Frage die sich hier stellt: obwohl die Risiken bei Kindern so extrem niedrig ist und auch durch eine Impfung (s.o.) eine Übertragung des Virus von Kindern auf andere (z.B. erwachsene Risikopatienten) nicht ausgeschlossen werden kann – wodurch ist dann ein Impfen von Kindern zu rechtfertigen, die noch ein langes Leben vor sich haben und im schlimmsten Fall auch ein Leben lang mit den jetzt noch nicht bekannten Langzeit-Impfschäden auskommen müssen?



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